Energiewende vor Ort – was sie für uns alle bedeutet
Den Wandel aktiv gestalten
Die Energiewende ist eines der zentralen Zukunftsprojekte unserer Zeit. Sie verändert, wie Energie erzeugt, verteilt und genutzt wird – und sie betrifft uns alle ganz konkret im Alltag. Als Elektrizitätswerk Goldbach-Hösbach begleiten wir diesen Wandel aktiv: als regionaler Energieversorger, als Netzbetreiber und als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge.
Auf dieser Seite greifen wir regelmäßig verschiedene Aspekte der Energiewende auf. Wir ordnen ein, erklären Hintergründe und zeigen, was aktuelle Entwicklungen ganz praktisch für Haushalte in unserer Region bedeuten.
Energiewende heißt auch: Versorgung sichern
Ein zentrales Ziel der Energiewende ist der Klimaschutz. Gleichzeitig bleibt eine verlässliche, bezahlbare Energieversorgung unverzichtbar. Als Netzbetreiber sorgen wir dafür, dass Strom jederzeit sicher bei unseren Kunden ankommt - auch dann, wenn immer mehr Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladepunkte für E-Mobilität ins Netz eingebunden werden.
Der notwendige Umbau der Energieinfrastruktur findet dabei nicht abstrakt statt, sondern direkt vor Ort. Netzausbau, Digitalisierung und intelligente Steuerung sind Voraussetzungen dafür, dass die Energiewende funktioniert – heute und in Zukunft.
Wärmepumpe oder Gastherme? Ein Kostenvergleich
Viele Haushalte beschäftigen sich aktuell mit der Frage, wie sie künftig heizen möchten. Besonders häufig stehen dabei Wärmepumpen und Gasthermen im direkten Vergleich. Pauschale Antworten auf die Frage, welches der beiden Systeme das „bessere“ ist, gibt es hier nicht. Dazu sind die Anforderungen und jeweiligen Voraussetzungen vor Ort zu unterschiedlich.
Auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit lässt sich nicht eindeutig beantworten. Sie hängt unter anderem ab von:
- dem energetischen Zustand des Gebäudes,
- den Investitionskosten und verfügbaren Förderungen,
- den laufenden Energiepreisen,
- der langfristigen Perspektive der jeweiligen Technologie.
Während Gasthermen in der Anschaffung oft günstiger sind, punkten Wärmepumpen insbesondere bei den laufenden Kosten. Zudem verursachen sie im Betrieb häufig geringere direkte CO2-Emissionen als gasbetriebene Heizsysteme - insbesondere dann, wenn sie mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Hinzu kommt: Gesetzliche Rahmenbedingungen und Energiepreise verändern sich, weshalb ein Blick auf die Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer entscheidend ist.
Um dennoch zumindest einen Anhaltspunkt zu erhalten, haben wir Heizungsbauunternehmen gebeten, aus ihrer täglichen Erfahrung zu berichten, und gefragt:
Wärmepumpe oder moderne Gastherme – wo liegen die Investitionskosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus?
Die Voraussetzungen für diese Kostenschätzung:
- Einfamilienhaus mit ca 150 m2 Wohnfläche (deutscher Durchschnitt)
- Energieeffizienz C (deutscher Durchschnitt)
- Bereits vorhandener Gasanschluss
Gastherme
10.000 - 15.000 EUR
Förderung:
keine staatl. Förderung
Wärmepumpe
Anschaffungskosten
40.000 - 45.000 EUR
evtl. zusatzkosten für Strom und Tiefbau:
10.000 EUR
Förderung:
Von den o.g. Kosten werden max. 30.000 € zu max. 70% gefördert. Die Höchstförderung beträgt demnach 21.000 €.
Basierend auf den Erfahrungswerten von:



